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Netzwerk

Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Patienten mit mitochondrialen Erkrankungen ist die Kooperation aller medizinischen und wissenschftlichen Einrichtungen mit spezifischem Expertenwissen erforderlich. Ebenso spielt dabei die Interessensvertretung der Betroffenen eine wichtige Rolle. mitoNET ist die organisatorische Plattform dazu im deutschen Sprachraum. 

Da mitochondriale Erkrankungen häufig mit neuromuskulären Symptomen einhergehen, werden Betroffene meist bei Neurologen, Pädiatern oder in neuromuskulären Zentren vorstellig. Im Rahmen der Diagnostik spielen als weitere medizinische Fächer Humangenetik, Labormedizin und Pathologie, insbesondere die Neuropathologie, eine wichtige Rolle.
Da die mitochondrialen Erkrankungen durch gentisch bedingte biochemische Störungen des Energiestoffwechsels verursacht werden, spielt in der Aufklärung der Pathogenese die Grundlagenforschung in Genetik und Biochemie eine besondere Rolle.
Aus diesen Gründen ist entsprechendes Expertenwissen im wesentlichen bei Vertretern der medizinischen Fächern Neurologie, Pädiatrie, Humangenetik, Pathologie und Labormedizin sowie bei der biochemisch und molekularbiologisch arbeitenden Grundlagenforschung angesiedelt.

Die Karte im rechten Teil dieser Seite zeigt die Netzwerkzentren, welche spezifisches Expertenwissen in den oben genannten Fächern repräsentieren.

Karte der Netzwerkzentren

Netzwerkzentren, aktueller Stand ihrer geografischen Verteilung.

Gelbe Symbole: Pädiatrie
orange Symbole: Neurologie
lila Symbole: spezialisierte Diagnostik
oder Grundlagenforschung.